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Erhalt von Schutzbauten

In den letzten Jahrzehnten konnte viele Siedlungen und Verkehrswege mit Verbauungen der Anriss- und Ausbruchgebiete oder mit Schutzmassnahmen nahe oder am Objekten gesichert werden. Damit dieser Schutz längerfristig garantiert werden kann, müssen diese Schutzbauten kontrolliert und unterhalten werden. Das Instrument für dieses zweckmässiges Schutzbautenmanagement ist der Schutzbautenkataster.

Zukunftsaufgabe Schutzbautenmanagement; Grafik AfW Kt GR

Bild vergrössern Zukunftsaufgabe Schutzbautenmanagement; Grafik AfW Kt GR

Schutzbautenkataster der Abteilung Naturgefahren für Lawinen-, Hangrutsch- und Steinschlagverbauungen

Die Abteilung Naturgefahren führt, in Zusammenarbeit mit den einzelnen Bauherrschaften, einen Katasters für die Verbauugen zum Schutz vor Lawinen, Rutschungen und Sturzprozesse.

  • Einerseits erlauben diese Katasterangaben inkl. Pläne der Schutzbauwerke den Bauherrschaften die Werke jährlich zu kontrollieren, instand zu halten und somit deren Schutzwirkung langfristig zu erhalten.
  • Anderseits verbessert die Kenntnis über die Lage und das Ausmass sowie über die Zuverlässigkeit der Schutzwirkung bei den kantonale Fachstellen oder beauftragen Fachbüros die Gefahrenbeurteilung und die Finanzplanung für den Erhalt der Schutzbauten.

Kontrolle und Unterhalt der Schutzbauten

Die Bauherrschaften sind für den Unterhalt ihrer Schutzbauten verantwortlich. Der Schutz ist im Interesse der sicherheitsverantwortlichen Stellen wie Gemeinden im Siedlungsgebiet oder Anlagebetreiber im Bereich ihrer Anlagen. Gemeinsam sind sie für eine zweckmässige Kontrolle und den fachgerechten Unterhalt zuständig. Die kantonalen Fachstellen können sie dabei beraten oder mit dem Instrumenten des Schutzbautenkatasters unterstützen.

Im Kanton Bern sollen die Bauwerke der Lawinen-, Steinschlag- und Hangrutschverbauungen nach dem Handbuch Schutzbautenkontrolle der Kantone Graubünden, Wallis und Bern kontrolliert werden. Diese visuelle Kontrollmethode ist eine pragmatische, an die Art und Lage der Naturgefahrenschutzbauwerke angepasste, Inspektion gemäss der SIA-Norm 469.

Erhaltungsplanung im Wasserbau

Der Unterhalt der Gewässer und der Schutzbauten ist mit Ausnahme der Aare eine Aufgabe der Gemeinden oder ihrer Wasserbauträger. Das Tiefbauamt unterstützt die Wasserbauträger bei der Organisation, Planung, Projektierung, Ausführung und Finanzierung von Vorhaben im Gewässerunterhalt und beim Erhalt der Wasserschutzbauwerke. 

Seit 2015 obliegt die Wasserbaupflicht an der Aare dem Kanton Bern. Die Arbeiten werden durch das Tiefbauamt wahrgenommen. Für den planbaren Gewässerunterhalt (Grünpflege) wurden abschnittsweise Unterhaltskonzepte erarbeitet. Details dazu finden Sie auf der Seite «Gewässerunterhalt Aare». Ein Kataster der Schutzbauwerke entlang der Aare ist in Erarbeitung.


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