Prävention – Intervention – Regeneration
Waldbrände können eine Gefahr für Menschen, Tiere und Infrastruktur darstellen, die mit konkreten Massnahmen verhindert werden können. Für diesen risikobasierten Umgang mit Waldbränden sind im Kanton Bern die Feuerwehren, der Bevölkerungsschutz, die Kantonspolizei, die Gemeinden, die Regierungsstatthalterämter und das federführende Amt für Wald und Naturgefahren gemeinsam zuständig. Diese Partner sensibilisieren die Öffentlichkeit und treffen präventive Massnahmen, um grössere Waldbrände und noch grössere Folgeschäden zu verhindern. Die Gesamtheit dieser Aufgaben wird als integrales Waldbrandmanagement bezeichnet.
Das Amt für Wald und Naturgefahren erstellt fortlaufend Gefahren- und Risikobeurteilungen. Wo das Schadenausmass und die Waldbrandgefahr hoch sind, werden der Situation entsprechende Massnahmen eingeleitet. Alle präventiven, intervenierenden und regenerierenden Aufgaben bauen auf dieser Beurteilung auf.

Das Konzept zum Waldbrandmanagement des Kantons Bern ist modular
aufgebaut: Ein anschaulicher Umschlag zeigt, wie das integrale Waldbrandmanagement funktioniert. Weiterführende Kapitelblätter vertiefen die Schwerpunkte für Interessierte, Medien und Politik. Interne Aufgabenblätter halten fest, wie die Aufgaben konkret umgesetzt werden und welche Akteure beteiligt sind:
Rückblick Waldbrände 2025
Das Jahr 2025 war ein aktives Waldbrandjahr ohne Grossbrände. Die beiden kritischsten Phasen lagen im März/April sowie Anfang Juli. Langjährig gibt es die grösste Häufung von Waldbränden im März und April.