Logo Kanton Bern / Canton de BerneNaturgefahren
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Gefahreninformationen

Ausserhalb der Gebiete mit verbindlichen Gefahrenkarten geben weitere Instrumente Aufschluss über bestehende und potenzielle Naturgefahren.

Gefahrenhinweiskarte

Diese Karte gibt Ihnen eine flächendeckende Übersicht über potenzielle Gefahrengebiete der folgenden Naturgefahren:

  • Rutschungen
  • Hangmuren
  • Bodenabsenkungen
  • Stein- und Blockschläge
  • Überschwemmungen
  • Murgänge
  • Lawinen


Die Übersicht wurde mit computergestützten Modellierungen auf Basis digitaler Daten und gutachtlichen Ergänzungen kostengünstig erstellt. Die vorhandenen Schutzbauten und der Wald konnten in den Modellierungen nicht berücksichtigt werden.

Die Gefahrenhinweiskarte gibt einen ersten Hinweis, wo im Raum gewisse Gefahrenprozesse auftreten können und eine genauere Beurteilung erforderlich ist. Ausserhalb des Siedlungsbgebiets und damit ausserhalb des Perimeters der detaillierten Gefahrenkarte ist sie die einzige Planungsgrundlage für Naturgefahren. 

Gefahrenhinweiskarte herunterladen

Gefährdungskarte Oberflächenabfluss

Die Gefährdungskarte Oberflächenabfluss stellt die betroffenen Gebiete im Fall eines Jahrhundert-Niederschlagsereignisses dar; also ein Ereignis, das im statistischen Durchschnitt einmal pro 100 Jahre eintritt.

Die Gefährdungskarte erlaubt eine grobe Abschätzung der möglichen Überflutungstiefe durch Oberflächenabfluss. Die auf der Karte dargestellten Überschwemmungsflächen basieren auf einer Modellierung und wurden im Gelände nicht plausibilisiert. Die Karte wurde im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt mit einer einheitlichen Methodik für die ganze Schweiz erstellt. 

Zur Gefährdungskarte Oberflächenabfluss

GHKperiGlazial

Die Gefahrenhinweiskarte periglazial zeigt Gefahren auf, die als Folge der Klimaveränderung entstehen. Namentlich weist sie aus, wo sich aus Gletscher- und Permafrostgebieten im Berner Oberland die Naturgefahren verändern und welche Räume künftig stärker betroffen sein können von Prozessen wie etwa Murgängen oder Eislawinen.

Die meisten Veränderungen passieren weit entfernt von Siedlungsräumen und tangieren daher das angenommene Schadenspotenzial kaum. Es wird davon ausgegangen, dass nicht ganze Dörfer gefährdet sind, sondern nur einzelne Gebäude, die bereits heute in ausgeschiedenen Gefahrengebieten liegen. Die grösste Herausforderung liegt in der erhöhten Geschiebefracht in den alpinen Gewässern.

Die Karte basiert auf Computermodellierungen und gibt eine grobe Übersicht über die möglichen Gefahrengebiete im Jahr 2060. Sie ist keine neue Gefahrenkarte und hat darum keine rechtsverbindliche Wirkung für Grundeigentümer.

Die GHKperiGlazial gibt primär eine Übersicht über zukünftige Gefahren und soll ein zielgerichtetes Risikomanagement unterstützen.

Klimawandel und Naturgefahren: Veränderungen im Hochgebirge des Berner Oberlandes und ihre Folgen

Ereigniskataster

Bei der Beurteilung von Naturgefahren sind die Erfahrungen aus früheren Zeiten sehr nützlich. Dazu müssen Ereignisse aber umfassend und fachgerecht dokumentiert werden. Deshalb führt die Abteilung Naturgefahren für den ganzen Kanton einen Ereigniskataster.

Lawinen werden seit den 1960er-Jahren laufend erfasst, seit den 1990er-Jahren zudem auch Hochwasser und Massenbewegungen. Zudem werden systematisch frühere Ereignisse nachgeführt.

Karte Ereigniskataster ansehen – Geoportal des Kantons Bern

Ereignisse melden

Die Erfahrungen aus vergangenen Ereignissen sind wichtig, damit die Modellrechnungen mit den tatsächlichen Ereignissen geeicht werden können. Bitte melden Sie uns Ereignisse, die Sie betroffen haben:

Naturereignis online melden

Ihre Meldung wird dann an die kantonalen Fachstellen für Naturgefahren weitergeleitet. Bei Rückfragen melden wir uns bei Ihnen. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

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