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Vor dem Ereignis

Vor einem Naturgefahren-Ereignis müssen Sie zuerst wissen, welchen Gefahren Sie überhaupt ausgesetzt sind. Sind die Gefahren bekannt, können Sie entsprechende Schutzmassnahmen ergreifen.

Eigene Gefährung

Die Gefahrenkarte zeigt die bedrohten Gebiete; Quelle: Amt für Wasser und Abfall

Bild vergrössern Die Gefahrenkarte zeigt die bedrohten Gebiete; Quelle: Amt für Wasser und Abfall

Für das Siedlungsgebiet des Kantons Bern bestehen Gefahrenkarten, die auf der Gemeindeverwaltung oder im Geoportal des Kantons online eingesehen werden können. Sie zeigen die gefährdeten Gebiete.
Für das übrige Kantonsgebiet kann die Gefahrenhinweiskarte als grober Anhaltspunkt verwendet werden.

Da Naturgefahrenereignisse häufig wetterabhängig sind, geben aktuelle Daten zu Wasser und Schnee oder auch der Wetterbericht Aufschluss über die aktuelle Gefährdung.

Eigene Schutzmassnahmen

Dauerhafte Schutzmassnahmen

Dauerhafte Massnahmen können Sie bereits jetzt ergreifen. Sie bieten einen ständigen Schutz vor Naturgefahrenprozessen ohne die Gefahr, den entscheidenden Moment zum Ergreifen der Massnahmen zu verpassen.

  • Berücksichtigen Sie eine vorhandene Gefährdung bei Neu- und Umbauten (mehr Informationen unter Bauten im Gefahrengebiet).
  • Bei grossen Naturgefahrenereignissen kann die Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser vorübergehend knapp werden. Mit einem Notvorrat sorgen Sie vor.
  • Stellen Sie wichtige Adressen und Dokumente zusammen und halten Sie diese griffbereit für den Fall, dass Sie Ihre Wohnung fluchtartig verlassen müssten.

Temporäre Schutzmassnahmen

Diese teilweise sehr einfachen Massnahmen können Sie vor einem drohenden Ereignis ergreifen um Schäden zu verhindern. Zögern Sie nicht zu lange damit!

Temporärer Schutz einer Garageneinfahrt mit Sandsäcken oder Schalungstafeln; Quelle: Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär

Bild vergrössern Temporärer Schutz einer Garageneinfahrt mit Sandsäcken oder Schalungstafeln; Quelle: Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär


  • Kontrollieren Sie Ihre Hausapotheke und den Notvorrat. Füllen Sie Fehlendes auf.
  • Verfolgen Sie das Wetter (Wetterbericht, Beobachtungen).
  • Parkieren Sie Ihr Auto ausserhalb des Gefahrenbereichs.
  • Informieren Sie Ihre Nachbarn.
  • Bringen Sie Ihre Haustiere in Sicherheit.
  • Dichten Sie Türen, Lichtschächte, Treppenhäuser und weitere Stellen, wo Wasser eindringen kann, mit Plastikfolie, Brettern oder Sandsäcken ab. Das geht natürlich einfacher, wenn Sie das Material vorher besorgt und das Abdichten schon einmal ausprobiert haben.

Weitere Informationen

 


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