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Rutschungen, Hangmuren

Gefahrenhinweiskarte Rutschungen Berner Oberland

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Rutschungen

Hangabwärts gerichtete Bewegungen von Hangteilen aus Fels- und/oder Lockergestein an leicht geneigten bis steilen Hängen werden als Rutschungen bezeichnet. Sie resultieren aus einem Bruch an der Untergrenze der bewegten Massen. Bei Rutschungen spielt Wasser meist die entscheidende Rolle.

Rutschung Stieregg oberhalb Grindelwald, 2005

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Rutschungen werden nach ihrer Tiefe (flach-, mittel-, tiefgründig) und Aktivität (substabil, wenig aktiv, aktiv) unterschieden.


Besonders gefährlich für Sachwerte sind Bewegungen an den Grenz- und Gleitflächen des Rutschkörpers.

 

Hangmuren

An steilen Hängen können wassergesättigte Bodenschichten so genannte Hangmuren bilden, die sich spontan lösen und mit relativ grossen Geschwindigkeiten (bis 10 m/s = 35 km/h) abfliessen. Die Auslösung erfolgt meistens bei Starkniederschlägen, im Verlaufe langandauernder Regenperioden, bei intensiver Schneeschmelze oder auftauenden Böden (Permafrost).

Hangmuren in Erlenbach nach den intensiven Augustniederschlägen 2005

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