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Lawinen

Staublawine Engstligenalp, Adelboden am 26. Februar 1999; Quelle: Foto Klopfenstein, Adelboden und J. Hari, Adelboden

Bild vergrössern Staublawine Engstligenalp, Adelboden am 26. Februar 1999; Quelle: Foto Klopfenstein, Adelboden und J. Hari, Adelboden

Unter Lawinen versteht man die plötzliche und schnelle Talwärtsbewegung von Schnee als gleitende, fliessende oder rollende Masse (Fliesslawinen) oder als aufgewirbelte, stiebende Schnee/Eiswolke durch die Luft (Staublawinen).

Im Kanton Bern gibt es 1114 Lawinenzüge mit mehr als 4500 bekannten Lawinennniedergängen.

Entsprechend der Form des Anrisses unterscheidet man zwischen Schneebrettlawinen (von einer Linie anreissend) und Lockerschneelawinen (punktförmige Anrisse). Oberlawinen gleiten innerhalb der Schneedecke ab, Bodenlawinen auf der Bodenoberfläche. In Abhängigkeit der Feuchte des Schnees unterscheidet man zwischen Trocken- und Nassschneelawinen, in Abhängigkeit der Form der Sturzbahn zwischen Flächen- und Runsenlawinen. Trockene Fliesslawinen erreichen Geschwindigkeiten bis 140 km/Std., Staublawinen bis 300 km/Std.


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