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Gefahrenhinweiskarte periglazial

Neu entstandener Gletschersee mit viel abgelagertem Geröll, Hubelgletscher, Lauterbrunnen

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Die Gefahrenhinweiskarte periglazial GHKperiGlazial zeigt auf, wo sich aus Gletscher- und Permafrostgebieten im Berner Oberland die Naturgefahren in Folge des Klimawandels verändern und welche Räume künftig durch Prozesse wie etwa Murgänge oder Eislawinen stärker betroffen sein können. Die Karte basiert auf Computermodellierungen und liefert eine grobe Übersicht über die möglichen Gefahrengebiete auf das Jahr 2060.

Veränderungen bis 2060

Degradierender Permafrost und sich zurückziehende Gletscher führen zu Instabilitäten in Hängen. Dadurch können Intensität und Häufigkeit von Steinschlag, Rutschungen oder Murgängen zunehmen und die Menge an mobilisierbarem Geschiebe in den Gerinnen ansteigen.
Die allermeisten Veränderungen laufen weit entfernt von den Siedlungsräumen ab und tangieren daher kaum Schadenpotenzial. Die GHKperiGlazial zeigt, dass nicht ganze Dörfer gefährdet sind, sondern in wenigen Fällen einzelne Gebäude, die aber bereits heute in ausgeschiedenen Gefahrengebieten liegen. Die grössten Veränderungen werden im Hochgebirge und in Seitentäler erwartet. Von den Prozessen her stellt flächenmässig die erhöhte Geschiebefracht in den alpinen Gewässern die Hauptherausforderung dar.

Auswirkungen der GHKperiGlazial

Die GHKperiGlazial ist keine neue Gefahrenkarte und entfaltet somit keine rechtsverbindliche Wirkung auf Grundeigentümer. Sie soll den sicherheitsverantwortlichen Stellen (z.B. Gemeinden) eine Übersicht über mögliche zukünftige Gefahren geben und ein zielgerichtetes Risikomanagement ermöglichen.


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