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Massnahmen zur Verbesserung der Warnung und Alarmierung

Die seit 2008 ergriffenen Massnahmen zur Verbesserung von Warnung und Alarmierung im Kanton Bern umfassen drei Elemente:

Bereitstellung rechtzeitiger und ausreichender Informationen

Gemeinsame Informationsplattform Naturgefahren GIN; Quelle: Bundesamt für Umwelt, GIN

Bild vergrössern Gemeinsame Informationsplattform Naturgefahren GIN; Quelle: Bundesamt für Umwelt, GIN

Für die Informationsverbreitung bietet sich das Internet an. Der Kanton Bern setzt dort auf die Gemeinsame Informationsplattform Naturgefahren (GIN) des Bundes, die Fachleute auf allen Stufen mit Messdaten und Prognosen versorgt. Da nur autorisierte Personen Zugang zu GIN erhalten, wird eine Überlastung verhindert.

Förderung des Naturgefahrenwissens vor Ort

Bei Naturgefahrenereignissen rückt als erstes die Feuerwehr aus. Die Feuerwehren erhalten seit 2011 einen Einsatzleiter für Elementarereignisse, der das nötige Fachwissen mitbringt um Messwerte und Wetterprognosen zu interpretieren. Dem zivilen Krisenstab steht ein lokaler Naturgefahrenberater zur Seite. Beide, der Naturgefahrenberater und der Einsatzleiter Elementarereignis verfolgen die Wetterentwicklung laufend, so dass kritische Wetterlagen möglichst früh erkannt und Schutzmassnahmen ergriffen werden können.
Die zweitägige Naturgefahrenberaterausbildung gibt zwar einen guten Überblick über das Thema, in der Praxis ist die Situation aber oft nicht so klar wie im Lehrbuch. Den lokalen Beratern stehen hier Fachleute von Bund und Kanton zur Verfügung.

Standardisierung der Notfallplanung

Es genügt nicht, ein Naturgefahrenereignis frühzeitig zu erkennen. Es muss auch klar sein, welche Massnahmen ergriffen werden sollen. Die Notfallplanung unterstützt Einsatzleiter, indem sie Problemstellen und mögliche Massnahmen aufzeigt.


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Informationen über diesen Webauftritt

https://www.naturgefahren.sites.be.ch/naturgefahren_sites/de/index/ereignisbewaeltigung/ereignisbewaeltigung/warnung-alarmierung/warn-massnahmen.html