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Murgänge

Gefahrenhinweiskarte Murgang, westliches Berner Oberland; Quelle: Abteilung Naturgefahren Kt. Bern

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In steilen Wildbachgebieten können im Gerinne neben stark geschiebeführenden Hochwassern auch so genannte Murgänge abfliessen, die im Dialekt auch als Rüfen oder (Schlamm-) Laui bezeichnet werden.

Der Volumenanteil der Feststoffe ist sehr gross und beträgt 30 – 70 %. Die hohe Fliessgeschwindigkeit (bis 20 m/s = 70 km/h) bewirkt eine gewaltige Transportkapazität; neben ganzen Bäumen können Blöcke von mehreren hundert Kubikmetern Volumen mitgeführt werden. Murgänge können oft eine steile Front von mehreren Metern Höhe bilden und das Gerinne bei starken Richtungsänderungen und natürlichen oder künstlichen Engnissen (Brücken, Durchlässen) verlassen. Die Ablagerungen werden als Übermurung bezeichnet.

Murgangkatastrophe 2005, Glyssibach Brienz; Quelle: Fotoagentur Hug, Barberêche

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Grossblock (Volumen ca. 300 m3) eines Murgangs im Spreitgraben bei Guttannen; Quelle: Oberingenieurkreis I

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