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Einfluss des Klimawandels auf Naturgefahren

Überschwemmung der Aare im Marzili, Bern. Ein auffällig häufigeres Ereignis in den letzten Jahren.

Bild vergrössern Überschwemmung der Aare im Marzili, Bern. Ein auffällig häufigeres Ereignis in den letzten Jahren.

Heisse und trockene Sommer, schneearme Winter, intensive Regenfälle, heftige Stürme - was wir heutzutage als aussergewöhnliche Witterungen erleben, das könnte alsbald zur Regel werden. Der Klimawandel wird die Gefährdung durch Naturgefahren beeinflussen, auch und gerade in den Berggebieten.

Hochwassergefahren nehmen zu
Mit hoher Sicherheit werden künftig Hochwasser häufiger vorkommen. Durch das Schmelzen der Gletscher verändert sich die Abflussgeschwindigkeit von Regen im Hochgebirge, was grössere Hochwasser verursachen kann. Tauender Permafrost erhöht die Geschiebefracht in Wildbächen und Gebirgsflüssen und die stärkeren Niederschläge im Winterhalbjahr dürften im Mittelland und Jura vermehrt Hochwasser verursachen.

Lawinengefahren nehmen nicht ab
Die Gefahr von Lawinenniedergängen wird weniger von den absehbaren klimatischen Veränderungen beeinflusst als vielmehr von einzelnen witterungsbedingten Extremsituationen, die künftig häufiger als bisher zu erwarten sind.

Gefahr von Massenbewegungen nimmt zu
Intensivere Niederschläge können besonders in geologisch ungünstig disponierte Gebiete Bewegungen auslösen, in denen Flyschgesteine, Molassegesteine, Schiefer oder feinkörniger Gehängeschutt dominieren. Zudem können Hanginstabilitäten, die bereits seit langer Zeit bestehen, reaktiviert werden. Im Hochgebirge werden sich – lokal und längerfristig – auch der Schwund der Gletscher und das Auftauen des Permafrostes auswirken.

Dank dem integralen Risikomanagement auch in Zukunft gut gewappnet

Wenn die Fachstellen und die Gemeinden zusammen das seit Jahrzehnten erfolgreich angewandte integrale Risikomanagement intensivieren, sind wir vor zukünftigen Extremereignissen bestmöglich geschützt.

Um abschätzen zu können, wo aus Gletscherrückzugsgebieten und tauendem Permafrost in Zukunft am wahrscheinlichsten Gefahrenprozesse auftreten, haben die Fachstellen die Gefahrenhinweiskarte GHKperiGlazial erarbeiten lassen.

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